Tagebuch 1830 bis 1831 - Seite 26

 

 

weil ich Klavierstunde hatte.
Als die Stunde aus war spielte ich noch
ein wenig Klavier. In französisch habe
ich übersetzt, aber ziemlich schlecht; denn es
war ein kannibalisch schwerer Satz.
Wir hätten heute Algebra von 10 – 11
haben müssen, allein HE[rr] Steiner war lahm
und daher hatten wir Phÿsik bei den
HE[rrn] Director Klöden. Von 11 – 12 hätten
wir deutsche in deutschen Metrik haben
müssen, alle[i]nHE[rr] Hartung hatte es
so auf der Brust und was geschah! Die
Jungens und die Flegels anstatt sie es
dem HE[rrn] Director sagen sollten, blie=
ben fein still, wie Pagpageno mit den
Schlosse vor den Mund. Ein Lömel
nahm hierauf ein Lesebuch und laß uns was
von dem Boxen der Engländer vor, was
sich auf einen danebensthenden Jungen einen
wahren Hÿlas [?] enthusiasmisch sehr amüzirte.
10 Minut[en] vor 12 Uhr ging der Unter=
Censor endlich zum Director, als erkam
befahl er uns nach Hause zu gehen (sol=
che Befehle gehorchen viele sehr gern)
Nachmittag zeichnete ich an mei[ner] Karte und
dann machte ich reine Phÿsik