Tagebuch 1830 bis 1831 - Seite 289

 

 


 

und erregten großes Ausfehen; denn Herrm
Sichler machte den ersten Stoß gleich 13, und [in] ein[em]
fort bis in die 30 stigen wo ich erst am
Spiele kam. Natürlich konnte ich
hier nicht mitkommen und ich kam nur bis 7 oder
so, als er die Parthie gewan. Bei der
zweiten machte ich auch >1 Aufsehen, den Sichler
hatte nochstens 10, so war die Partie aus.
Die andern 2 Parthien verlor ich, weil ich großes
Malheur hatte, indem ich mich immer
verlief.

Den 29 J 30 Juli Sonnabend ging
ich zu Arndts, wo ich beinah eine Stunde
mit HE[rrn] Assessor Sichler sprach.
Er klagte auch über Herman etc. Darauf
ging ich zu Herrmann und so wie ich die Thür auf=
machte sprang mir Emmchen entgegen
und sagte meine mir Dank, daß ich die Güte
gehabt hätte, mich in ihr Stambuch zu verewigen.
Ich ergriff ihre Hand und drükte meine Empfindung
aus, daß es eine große Ehre für mich wäre,
in ein Buch einverleibt zu werden, wo die Freundin[nen]
schaarenweise beieinander stehen (?.)!!
Nachher, als ich kurz darauf wieder wegging,
kam Herrman zu mir und wir badeten
uns.


1 Größeres.