Tagebuch 1830 bis 1831 - Seite 65

 

 

welche sehr krank war. Sie verlang=
te nun F. zu sehen und sie glaubte,
daß ihm ein Unglük in B[erlin]. wieder=
fahren wäre. Nachher beruhigte sie
sich und den kommenden Tag besserte sie
sich. Von hier ging ich zu Arndt
mit welchem wir und der Burg[e]meister (welcher
jedesmal so oft er nur 1 Pfennig verlor
neue Regel bei dem Spiele machte.
Er dachte, daß kannst du, du bist Bur=
gemeister.) und oder [?]französische Lotterie
spielten. Als ich nach Hause bek kam,
bekam ich was mir geschenkt worden
ist. G. schläft bei uns.

    Sonntag den 26 Dcbr.

Heute Morgen spielte ich Klavir und
G. P. machte dazu solche Baletfiguren
daß sich Vater so verwundert darüber
äußerte, daß er sich doch so was von ihm gar
nicht erwartet hätte. Nachher ging ich
mit H. Sichler. F. Flicher [?] H. Ar etc
zu Schulz und spielte Billard nachher
kam auch Vogler. Nachmittag ging ich zu
H Sichler und mit den zu Arndt. Am
Abend war die ganze Alt-Ruppin Coleas
bei uns. Predig Schindler war auch da. Unter
ander[em] machte Vogler um uns zu unterhalten