Tagebuch 31.07.1831 bis 20.12.1831 - Seite 197

 

 

zu Muthe; denn daß HE[rr] Dölln
ungeachtet der Cholera dennoch bei seiner
Furchtsamkeit es gewagt hat Berlin
zu betreten, das war mir unerklärlich,
Genug! er war hier!!

Die ersten Worte, die er mir
en er mich entgegen schrie, so wie ich
die Thüre aufthat war:
„ Ihre Mutter ist in der                                                        Wichtigkeit, sehr
„ Nacht vom 20-21 November Morgens 3 Uhr von             groß. Wichtigkeit
„ einem gesunden Knaben entbun=
„ den.“

Ich konnte kaum reden; die erste Frage,
die ich that war die, ob Mutter auch
gesund wäre, und ich erhielt eine beruhigende
Antwort. Dann natürlich freute ich
mich über den neuen Ankömmling,
noch mehr, da es ein Knabe war.
Möge er in seiner jetzigen Unschuld